Erfahrungsbericht 2: Nistplatzbedeutung für eine unserer Dompfaffhennen

Einer Henne wurde in 2013 die Zuchtbox in der oberen Reihe neben der Innenvoliere (in dem unten abgebildeten Zuchtraum die Zuchtbox 1) zur Nachzucht angeboten. Dort brütete sie mit ihrem Partner 2x erfolgreich. In 2014 und 2015 brütete sie in dieser Box ebenso erfolgreich.

In 2016 boten wir der Henne und ihrem Partner Ende März die Innenvoliere und zugleich wahlweise auch die damit mittels eines Wandtunnels verbundene Außenvoliere zur Nachzucht an. Dort standen mehrere an unterschiedlichen Stellen plazierte Nistkästen zur Verfügung. Wir glaubten, der Henne/dem Paar mit einer gegenüber den Zuchboxen angebotenen ungleich größeren Räumlichkeit einen “Gefallen” tun zu können und getan zu haben.

Weit gefehlt!!! Die Volierennistplätze wurden von der Henne nicht angenommen. Alles “Werben” des Hahnes half da nicht und war vergeblich.

Mitte Juli wurde die Box 1 im Zuchtraum frei. Spontan kam der Gedanke auf, versuchsweise einmal festzustellen, ob die Henne nochmals und ungeachtet der bereits fortgeschrittenen Jahreszeit eine Brutgelegenheit in ihrer aus den Vorjahren gewohnten Box ergreifen wird.

Das kaum und nicht ernsthaft erwartete Ergebnis:

Die Henne begann bereits am zweiten Tag nach dem Umzug mit dem Nestbau. Innerhalb weniger Tage war ein Gelege mit 5 Eiern fertig und begann eine ebenso wie in den Vorjahren erfolgreiche Brut.

Daraus folgt unsere Einschätzung:

Alten Zuchtpaaren oder alten Zuchthennen sollten bei einer Zucht in Boxen in Folgejahren im Interesse der Erzielung weiterer Nachzuchten besser ihre alten gewohnten Zuchtboxen zugewiesen werden.

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