Impressionen aus der Zuchtsaison 2017

In diesem “Beitrag” werden sukzessiv 45 Bilder, die sich durch “Anklicken” vergrößern lassen, und kleine Videos mit einem Kurzkommentar von der Zucht des Jahres 2017 eingestellt.

Mit der Einstellung des 45. Bildes wird dieser Beitrag beendet werden, auch wenn zu diesem Zeitpunkt vermutlich noch einige Paare ihr drittes Gelege noch nicht ganz beendet haben werden.

Der Beitrag soll einen Einblick und einen Eindruck in und von dem Verlauf einer typischen und alljährlich wiederkehrenden Zuchtsaison mit all ihren schönen und manchmal auch weniger schönen

Tagen vermitteln.

 

Wir züchten in diesem Jahr mit 12 Paaren in folgenden Farben:

1 Paar Dompfaffe Natur

3 Paare ” Braunpastell

1 Paar ” Braun spalt/braunpastel x Braunpastell

2 Paare ” Gelb

1 Paar ” Natur x Pastell

1 Paar Birkenzeisige Wildfarbe spalt/insabell x Isabell

1 Paar ” Wildfarbe spalt/insabell x Wildfarbe spalt/insabell

1 Paar Stieglitze major Natur x Natur

1 Paar ” Isabell x Natur


 

 

 

Bild 1 – eingestellt am 13.04.2017

Erstes Gelege der Zuchtsaison mit 6 Eiern von einem braunpastell Dompfaffpaar; Brutbeginn 13.04.17;

 

Dieses Paar hatte es offenbar mit der ersten Brut sehr eilig. Die meisten anderen am 21.03.2017 zur gleichen Zeit zusammengeführten Paare beschäftigen sich derzeit noch mit dem Nestbau. Eine Ausnahme bilden die Birkenzeisige. Sie ignorieren die angebotenen Nisthilfen noch und wirken zur Zeit alles andere als paarungslustig.

 

 

 

 

Bild 2 (4 B.) – eingestellt am 14.04.2017

Wie bereits zu Bild 1 erwähnt, sieht man vier im im Bau be-

findliche Dompfaff- und Stieglitznester.

Der Aufwand beim Nestbau ist sehr unterschiedlich. In der Regel bauen Stieglitze (die letzten zwei Bilder) immer gut ausgepolsterte Nester, während Dompfaffe sich sehr oft mit weniger Nistmaterial begnügen, aber größere Nisthilfen bevorzugen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild 3 – eingestellt am 15.04.2017

Bereits zu Beginn der Zuchtsaison ein weniger schöner Tag

mit einem schmerzhaften Verlust eines unserer 3 braunpastell Dompfaffpaare. Wie konnte das geschehen?

Beim morgendlichen Füttern blieb unbemerkt, dass sich die Falltür im Gitter der Brutbox nicht bis auf die Schublade zurückgefallen war.

Durch den dadurch verbliebenen Öffnungsspalt von nur 3-4 cm Höhe flog das Paar zunächst in den Zuchtraum und von dort durch die nach dem Füttern nicht geschlossene Tür des Zuchtraumes auf nimmer Wiedersehen in die Freiheit von dannen.

 

 

Bild 4 – eingestellt am 18.04.2017

Dieses Bild zeigt die Brutbox des Paares, welches in diesem Jahr zuerst zur Brut gelangt ist (vgl. auch Bild 1). Um den Erfolg der Brut nicht zu gefährden, musste der Hahn von der Henne getrennt werden. Er fing an, seine Partnerin bei der Brut fortlaufend zu stören. Eine Trennung der Partner während der Brut ist zumindest bei einer Boxenzucht – insbesondere bei Partnern mit jungen Hähnen aus dem Vorjahr – wie auch bei diesem Paar – aus dem besagten Grund öfter erforderlich.

Die Trennung erfolgt leicht und bequem durch ein Einschiebegitter, welches Blickkontakt zwischen den Partnern gewährleistet. Etwa jeden zweiten Tag wird dem Hahn ein kurzer Nestbesuch gestattet.

Die Trennung wird erst wieder aufgehoben, wenn der Nachwuchs 3 Tage alt ist.

 

 

 

 

Bild 5 – eingestellt am 18.04.2017

Das Bild zeigt das erste Gelege dieses Jahres von einem gelben Dompfaffpaar.

Das Bild zeigt aber auch das Gegenteil zu Bild 4. Hier lässt ein ebenfalls junger Hahn aus 2016 seine Partnerin ungestört brüten. Eine Trennung war folglich nicht nötig.

 

 

 

 

 

 

Bild 6 – eingestellt am 21.04.2017

Auch dies kommt vor. Eier werden gelegentlich – meistens von jungen Hennen bei ihrer ersten Eiablage – anstatt ins Nest auf dem Boden der Boxen abgelegt.

Tipp:

Wenn die Sitzstangen in Brutboxen niedriger gesetzt werden und unter den Sitzstangen eine weiche Auffanglage mit Vogelsand deponiert ist, zerbrechen weniger Eier und können unversehrt ins Nest gelegt werden.

Bei dem im Bild auf dem Boden abgelegten Ei handelt es sich um das erste Ei des ersten Geleges 2017 einer Henne aus 2015. Es war unversehrt und konnte so gerettet werden.

Das Brutverhalten dieser Henne in 2016 und beim ersten Gelege in 2017 wird in den nächsten Tagen mit einem bemerkenswerten Ablauf in einem eigenen Beitrag mit dem Titel Erfahrungsbericht 4Zuchtuntauglich wegen einer Fehlprägung beim Brutverhalten – “ja oder nein ?” gesondert vorgestellt.

 

 

 

 

 

Bild 7 (2 B.) – eingestellt am 22.04.2017

Die Hennen unserer Stieglitzpaare haben mit der Brut des 1. Geleges begonnen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild 8 – eingestellt am 25.04.2017

Einen Monat nach dem Zusammenbringen brütet jetzt auch unser zweites Paar “gelbe” Dompfaffe

 

 

 

 

 

Bild 9 – eingestellt am 01.05.2017

Wie in dem Beitrag “Diese Vögel züchten wir” erwähnt, halten wir wenige Kanarienpaare, die im Bedarfsfall als Ammenpaare (vgl. Erfahrungsbericht 1) eingesetzt werden.

Hier zu sehen ist eine weiße Fife Henne bei der Brut.

 

Bild 10 (2 B.) – eingestellt am 01.05.2017

 

 

 

Bilder eines Stieglitzgeleges mit 5 Eiern und eines Dompfaffgeleges mit 7 Eiern.

 

 

 

 

 

 

 

Bild 11 – eingestellt am 04.05.2017

Morgens beim Füttern werden Eischalen auf dem Boden der Box entdeckt; dies bedeutet, die ersten Jungvögel bei dem Paar gelbe Dompfaffe (vgl. Bild 5) sind geschlüpft.

 

 

 

 

 

 

Bild 12 – eingestellt am

04.05.2017

Am Abend sind 3 Jungvögel (JV) geschlüpft; ob noch zwei weitere schlüpfen, bleibt abzuwarten.

Nachtrag: Am nächsten

Morgen waren auch die letzten zwei JV geschlüpft.

 

Bild und Video 13 – eingestellt am 04.05.2017

Die Henne füttert ihre 3 gerade mal maximal 8 Stunden alten JV (vgl. Bild 12),

 

 

Unmittelbar nach dem Füttern und dem kurzen Ausflug in die Box (vgl. Bild/Video 13) hat die Henne das “Hudern” des Nachwuchses übernommen.

 

 

 

 

Bild/Video 14 – eingestellt am 06.05.2017

Das Video zeigt das Dompfaffpaar (Natur x Pastell) beim Sammeln von Nistmaterial für ihr zweites Gelege.

Beim ersten Gelege erzielte es keinen Nachwuchs, da die Henne aus ungeklärten Gründen 4 Tage nach Brutbeginn das Brüten eingestellte. Leider passte der Brutzicklus der Ammenpaare nicht, um die Eier dort unterlegen zu können.

Tage, an denen ein Gelege aufgegeben wird, oder sich herausstellt, dass alle Eier eines Geleges unbefruchtet sind, stellen ebenfalls weniger schöne Tage in der Zuchtsaison dar. ,

 

 

Bild/Video 15 – eingestellt

am 07.05.2017


Es hat etwas länger gedauert. Aber jetzt ist auch das erste Birkenzeisignest in der Außenvoliere fertiggestellt. Die Henne hat bereits 2 Eier gelegt.

Die Birkenzeisige haben in diesem Jahre die kleinen Brutboxen im Zuchtraum nicht angenommen, sodass sie in die Voliere umgesetzt wurden. Mit zwei Dompfaffhähnen (Zuchtreserve) vertragen sie sich bestens.

Das erste Paar hat als Brutplatz die Außenvoliere bevorzugt, obwohl es auch in der Involiere einen Nistplatz hätte wählen können.

 

Bild 16 – eingestellt am 08.05.2017

Während seine Partnerin brütet bekam ein Dompfaffhahn Freiflug im Zuchtraum gewährt, den er zu einem ausgiebigen Bad nutzte.

Freiflug im Zuchtraum bekommen wechselweise alle in den Boxen brütende Paare.

Sie fliegen alle wieder zielstrebig in ihre angestammten Boxen zurück.

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Bild 17 – eingestellt am 12.05.2017

Der Nachwuchs des Fife-Paares von Bild 9″ kurz vor dem Verlassen des Nestes

 

 

 

 

 

 

 

Bild 18 (2 B.) – eingestellt am

12.05.2017

Freud und Leid liegen nahe beieinander.

Freud = Das Bild von einem Stieglitznest mit 5 und 8 Tage alten JV.

 

 

 

Leid = Das Bild des zweiten Stieglitzpaares beim Nestbau für das zweite Gelege. Die Eier des ersten Geleges waren leider nicht befruchtet.

 

 

 

Bild 19 – eingestellt am 13.05.2017

 

Das andere Paar gelbe Dompfaffe mit ihrem zweiten Gelege; 4 Eier sind heute bereits gelegt.

Nachdem das erste Gelege unbefruchtet war, sollte es diesmal doch wohl eine erfolgreiche Nachzucht geben – so hoffen wir jedenfalls.

 

 

 

 

 

Bild 20 – eingestellt am 17.05.2015

Die Nachzucht unserers ersten Geleges (vgl. Bild 5), 13 Tage alt, 3 gelbe und 2 braunpastelle.

Wieso zieht ein gelbes Paar Dompfaffe 2 Braunpastelle auf?

Im Hinblick darauf, dass ein Bebrüten der Eier des braunpastell Paares als höchst unsicher angesehen werden musste (vgl. Kommentar zu Bild 6 und den Beitrag “Fehlprägung beim Brutverhalten ja oder nein”), wurden zwei Eier des gelben Paares mit zwei Eiern des Braunpastell Paares getauscht.

 

 

 

 

 

 

 

Bild 21 (2 B.) – eingestellt am

18.05.2017

Bilder der weiter prächtig gewachsenen jungen Stieglitze von Bild 18 einige Tage später

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild 22 (3 B.) – eingestellt am

18.05.2017

Das zweite Paar gelbe Dompfaffe in der zweiten Brutrunde

 

 

 

 

 

Die Henne auf einem

Gelege

mit erneut 7 Eiern

 

 

 

 

 

 

 

und auch das zweite

Paar Stieglitze von Bild 18 hat mit der Brut des zweiten Geleges begonnen.

Die Henne hat diesmal das Nest rechts neben ihrem bei der ersten Brut gewählten Nest gewählt.

Dies sollte ein gutes Zeichen für eine erfolgreiche zweite Brut sein!

 

Bild 23 (2 B.) – eingestellt am

20.05.2017

 

 

Jedes Jahr in der Zuchtsaison ist es ein besonders schöner Tag, wenn die ersten JV ausgeflogen sind.

 

 

Dieses Jahr sind es unsere Stieglitze.

 

3 JV sind auf dem Boden der Voliere geflogen. Ein weiterer hat es schon bis auf eine Sitzstange oben in der Voliere gebracht.

 

 

 

 

 

 

Bild 24 (1 V., 1B.)

eingestellt am 21.05.2017

Auf dem Video zu sehen ist, dass ein Tag nach den Stieglitzen auch die ersten zwei Dompfaff-JV in die Zuchtbox ausgeflogen sind, während ihre 3 Geschwister am Nestrand noch überlegen, ob sie es nun auch bald wagen sollen.

Weiter zu sehen ist, dass ihre Kinderstube in der Box zwischenzeitlich von der oberen Etage in die untere Etage umgezogen ist.

In der oberen Etage hat das Elternpaar bereits eine neue Kinderstube eingerichtet, in der heute bereits das 3. Ei des 2. Geleges abgelegt worden ist.

 

Natürlich wird in der unteren

Etage – wie zu sehen – auch

übergangslos weiter gefüttert!

 

 

 

 

 

 

Bild/Video 25 eingestellt am21.05.2017

Gegen mittags bereits der 4. ausgeflogene Dompfaff; zunächst in die Zuchtbox und nach 2 Minuten seinen Eltern hinterher in den Zuchtraum.

Es dauert nicht lange und sein Vater inspiziert, ob die Landung unbeschadet von statten gegangen ist.

 

 

Bild 26 (2B.) – eingestellt

am 21.05.2017

 

Ein gelbe Fife-Henne bei der Brut;allerdings nicht mit ihrem eigenen Gelege, sondern mit 3 untergelegten Dompfaffeiern.

Über den Brutverlauf und die Erfahrungen mit dieser Ammenaufzucht berichten wir demnächst weiter im Beitrag Erfahrungsbericht 1: “Erfahrungen mit Ammenaufzuchten”.

Nachtrag am 05.06.2017:

Erster Bericht dazu ist dort eingestellt worden!!!

 

 

 

 

Bild 27 – eingestellt am

22.05.2017

Auch bei unseren Birkenzeisigen ist der erste Jungvogel geschlüpft.

Unser zweites Paar hat heute mit der ersten Brut eines Geleges mit 4 Eiern begonnen.

 

 

 

 

 

 

 

Bild 28 (2 B.) eingestellt am

23.05.2017

 

Der zweite Birkenzeisig ist geschlüpft – beide beim “Sperren”. Sie haben ihre Mutter bereits bemerkt und wissen, dass jetzt gefüttert wird.

Zu erkennen bereits jetzt: Ein isabellfarbener und eine achatfarbener.

 

 

 

 

 

Das zweite Bild zeigt eine geleistete Geburtsbeihilfe bei einem JV.

Bei einer Nestkontrolle wurde beobachtet, dass aus einem Loch der Eischale der Schnabel und der Kopf hervorlugten und sich der JV verzweifelt bemühte, sich weiter aus der Schale zu befreien, ihm aber die Kräfte auszugehen schienen.

Insoweit wurde ihm geholfen, als wir die obere Hälfte der Einschale vorsichtig aufbrachen und ihn damit vermutlich das Leben retteten.

Tipp:

Ganz wichtig – insbesondere bei schlüpfenden Gelegen regelmäßige Nestkontrollen ausüben. Sie ersparen den ein oder anderen Verlust eines JV, der sich nicht allein aus seiner Eischale befreien kann.

 

 

 

 

 

Bild 29 ( 2 B.) – eingestellt

am 24.05.2017

Die zu Bild/Video 14 geäußerte Erwartung hat sich erfüllt. Beim zweiten Gelege des Paares (Natur x Pastell) hat sich Nachwuchs eingestellt. Zwei JV sind bereits ausgefallen.

Beim ersten Geleges des jungen Paares aus 2016 hatte die Henne noch nach 4 Tagen Brut das Gelege aufgeben.

Ob der Erfolg in der zweiten Brut dadurch verursacht worden ist, dass während der zweiten Brut gegenüber der ersten Brut der an sich ruhige Hahn von der Henne getrennt worden ist, ist schwer zu sagen, da bei jungen Paaren, die erstmals brüten, das erste Gelege schon mal keinen Nachwuchs ergibt (öfter sind erste Gelege nicht befruchtet oder – wie bei diesem Paar – wird das Bebrüten des ersten Geleges nach einigen Tagen aufgegeben).

 

Das zweite Bild zeigt die junge Henne beim “Hudern”.

Unten in der Box zu sehen ist eine Schale mit Torf.

Schalen mit Torf und Vogelgrit stehen in jeder Zuchtbox und werden wöchentlich erneut.

 

 

 

 

 

 

Bild 30 – eingestelllt

am 25.05.2017

Nach dem gestrigen schönen Tag heute ein weniger schöner Tag

Bereits der zweite heute geschlüpfte JV eines Geleges tod auf dem Boden der Box.

Die Frage, was aus den restlichen noch nicht geschlüften 4 JV wird, bleibt abzuwarten.

Nachtrag am 28.05.2017

Auch die zweite Brut war leider nicht erfolgreich. Auch den letzten der 4 JV ereilte das gleiche Schicksal wie den 2 Erstgeborenen. Vermutet wird, dass die frisch geschlüpften JV von der Henne als krank erkannt worden sind und daher unmittelbar nach dem Schlupf aus dem Nest geworfen wurden.

Alle Hoffnung auf Nachwuchs für dieses Paar ruhen nun auf das dritte und gleichzeitig dann schon letzte Gelege der Zuchtsaison 2017.

 

 

Bild 31 – eingestellt am

28.05.2017

2 JV, braunpastell –

flügge und fast selbständig –

Die Frage des Geschlechts (2 Hennen, 2 Hähne oder 1 Henne und 1 Hahn wird die kommende Mauser beantworten.

 

 

 

 

Bild 32 ( 1 V., 1 B.)) eingestellt am 30.05.2017

Das zweite Gelege (vgl. auch Bild 22) unserers zweiten Paares gelbe Dompfaffe war befruchtet; alle Eier sind ausgefallen.

 

 

 

 

Nach der Videoaufnahme wurde der Trennschieber in der Box entfernt und sofort flog die Henne zum Füttern an das Nest.

Während der Aufnahme hatte sie nebenan Nahrung aufgenommen.

 

 

 

 

 

 

 

Bild 33 (1B., 1 V.) – eingestellt am

06.06.2017

 

Nochmals das Gelege von Bild 32; die JV sind nach weiteren 7 Tagen kräftig gewachsen, beringt und werden weiter bestens gefüttert.

 

 

 

 

 

Das nachfolgende Video zeigt das Gelege nebst Elternpaar unmittelbar nach einem Umzug von der ersten Etage der Boxenreihe in die darunter liegende Etage und Box. In ihrer Geburtsbox steht ein Hausputz an. Vor dem Umzug hat die Henne ein Fußbad genommen. Dabei sind auch Teile ihres Gefieders nass geworden.

 

 

 

Bild 34 – eingestellt

am 09.06.2017

 

Das Paar von Bild 33; vor dem Umzug in die neue Box war das Paar aus Sorge, dass der Hahn durch Stören des Brutgeschäftes das Gelege gefährden könnte, getrennt. Insoweit versorgte die Henne den Nachwuchs nach dem Schlupf einige Tage allein. Nach dem Umzug wurde die Trennung aufgehoben und sofort begann der Hahn damit, seinen Nachwuchs zusammen mit der Henne zu füttern/zu versorgen.

Die Aufhebung der Trennung stärkt natürlich auch die Paarbindung und stellt die Weichen für womöglich auch noch ein drittes Gelege.

 

 

 

Bild 36 – eingestellt

am 09.06.2017

 

Eine Henne auf dem Weg zu ihrem ersten Gelege in 2017.

Dies hatte Gründe:

Der offenbar sehr wählerischen Henne passten zunächst die zugedachten Hähne nicht. Schließlich nahm sie einen von 4 an. Danach gefielen ihr die angebotenen Nisthilfen nicht. Auch lehnte sie das angebotene Nistmaterial ab. Es war ihr schlicht und einfach zu lang.

Insoweit kam der Gedanke auf, das Nistmaterial einfach per Schere zu halbieren, eine andere Nisthilfe anzubieten und ihr obendrein zusätzlich auch noch einen Tapetenwechsel (= Umzug in eine andere Box) zu verordnen.

Dieser Gedanke war bereits am 2. Tag nach dem Umzug der Schlüssel zum Erfolg und bestätigt mal wieder, dass Dompfaffe sich bei der Zucht nicht immer einfach händeln lassen.

Dieser Vorgang ist auch ein gutes Musterbeispiel für die Erfahrungsbildung eines Züchters bei seiner Zucht!

Obwohl mit der Henne bis zu diesem Zeitpunkt nicht die bei Zuchtbeginn erhoffte Anzahl von bereits 2 Gelegen erreicht wurden, führt die gemachte Erfahrung bei uns zur Einordnung des 09.06.2017 als ein schöner und erfolgreicher Tag in der Zuchtsaison 2017.

 

 

Bild 37 (1 B., 1V.) – eingestellt

am 14.06.2017

 

 

Ein junger Stieglitz ohne Geschwister und daher besonders gut gefüttert und bereits entwickelt und ganz, ganz kurz vor dem Ausfliegen; es kann sich nur noch um Minuten handeln.

 

 

 

Das Video zeigt die Zuchtbox mit seinen Eltern.

 

Bild 38 (2 B., 1 V.) – eingestellt

am 14.06.2017

 

 

Ein Dompfaffhahn will seine Jungen füttern!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die JV lassen sich nicht lange bitten! Einer von 6 hat immer Hunger.

 

 

 

 

 

Das Video zeigt das Elternpaar mit den gerade ausgeflogenen JV. Der letzte JV wird nicht mehr lange auf sich warten lassen!

Es zeigt auch, dass das Paar bereits zu einem weiteren Gelege schreiten will. Die Henne hatte heutemorgen, als sich noch 5 von 6 JV im Nest befanden, ein Ei des nächsten Geleges mangels Nestplatz bereits auf dem Boden fallen lassen.

Bei genauer Betrachtung des Videos sieht man auch, dass die JV zwei verschiedene Farben aufweisen ( 2 JV braunpastell, 4 gelbe JV). Grund: vgl. Text nach Betrachten des Videos.

 

Bei dem gesehenen und zugekauftem Paar sollte es sich um ein rein “gelbes” Paar handeln. Das Brutergebnis mit den zwei Farben bei den JV zeigt aber, dass das nicht der Fall ist. Bei jedem Gelege wird die Farbe “Braunpastell” auftreten. Der gelbe Hahn ist offenbar “gelb und spalt in braunpastell”.

 

Hinweis – eingestellt am 18.06.2017

Es wurden neue Bilder mit Kommentierungen im Beitrag “Erfahrungen mit Ammenzuchten” eingestellt.

 

 

Bild 39 – eingestellt am

18.06.2017

Bild vom 17.06.2017 – gestern gezielt gewährter Freiflug im Zuchtraum und natürlich auch wieder zum ausgiebigen Baden geutzt.

Grund: Die Henne hat heute mit der letzen Brut in 2017 begonnen und weiß vermutlich, dass sie während der Brut und danach bis zum Beenden des Huderns nicht mehr Baden können wird.

 

 

 

 

 

 

 

Bild 40 ( 2 B.)

eingestellt

am 18.06.2017

4 JV ??? – Nein, wenn man das Bild vergrößert erkennt man gar 6 Dompfaffe (in braun/splitt braunpastell und braunpastell) kurz vor dem Ausfliegen.

 

 

 

 

Bild 41 (V.) – eingestellt

am 22.06.2017

Das Video zeigt das Stieglitzpaar von Bild 37. Ihr einziger Nachwuchs ist ausgeflogen. Die Henne hat bereits wieder mit dem Nestbau begonnen. Es soll wohl nicht bei nur einem einzigen Kind in der Zuchtsaison bleiben, hat sie sich wohl gesagt.

 

 

 

Bild 42 – eingestellt

am 22.06.2017

Das 2. Gelege des in der Außenvoliere brütenden Stieglitzpaares. Von 5 JV sind leider nur noch 2 JV verblieben.

3 wurden von ihren älteren Geschwistern aus dem 1. Gelege, die leider zu lange bei den Eltern belassen wurden, aus dem Nest geschmissen.

 

 

 

 

 

 

 

Bild (V.) 43 – eingestellt

am 22.06.2017

Zusehen ist die Dompfafffamilie von Bild 38 mit ihren 6 JV. Nach weiteren 8 Tagen sind sie kräftig gewachsen und werden sie bald selbständig sein.

Auch dieses Paar wird noch eine dritte Brut angehen. Die Henne hat bereits mit dem Nestbau begonnen.

 

 

 

Bild 44 – eingestellt

am 25.06.2017

 

 

Die zweite Ammenaufzucht 2017 – eine weiße Fife-Henne mit einem Dompfaff- JV (braun, spalt in braunpastell)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild 45 (1B.,1V.) – eingestellt am 30.06.2017

 

Das Bild zeigt im dritten Gelege 2017 den ersten Nachwuchs des bereits zu Bild 1 und Bild 30 erwähnten Paares. Aus folgenden Gründen ist dies für uns heute ein besonderer Tag in der Zuchtsaiso 2017:

  1. …… weil es in der dritten und zugleich letzten Brutrunde 2017 doch noch bei dem Paar mit Nachwuchs geklappt hat und
  2. ….. weil unsere Befürchtung, dass die JV aus dem dritten Gelege vielleicht auch wie vorher die JV aus dem zweiten Gelege krank geboren werden könnten und wie diese dann erneut unmittelbar nach der Geburt von der Henne (mangels Überlebenschance) wieder aus dem Nest geworfen werden, nicht eingetreten ist.

 

 

 

Das Video zeigt die beim Gefieder schon arg strabazierte Henne beim Füttern von 3 bereits befiederten JV. Es zeigt auch, dass sie nach dem Füttern einen Kotballen mit bringt und auf einer Sitzstange ablegt. Die Sitzstangen müssen daher bei einer Boxzucht etwa ab dem 8. Tag bis zum Ausfliegen der JV täglich 1 – 2 x gereinigt werden; dies wird in dieser Box für heute noch geschehen.

Ursprünglich waren es 4 JV. Den vierten JV fanden wir leider morgens nach dem Tag der Beringung tod auf dem Boden der Box vor. Offenbar hat der Henne bei und nur bei diesem JV der mit Ventilgummi überzogene Ring gestört, während die gleichen überzogenen Ringe bei den Geschwistern nicht gestört haben. Es ist das erste Mal, dass wir eine solche Ungleichbehandlung von JV bei Dompfaffen nach der Beringung beobachten.

Als wir die Ringe noch nicht mit Ventilgumme “getarnt” haben, haben wir schon beobachten können, wie Dompfaffhennen ihre JV alsbald nach dem Beringen mit dem Ring im Schnabel aus dem Nest getragen und im Flug fallen gelassen haben. Wenn man sie dann wieder ins Nest gelegt hat, wiederholte sich dieser Vorgang 10 Minuten später erneut. Wir haben dann als Rettungsversuch einfach die Ringe wieder abgestreift und siehe da, die JV wurden, nachdem sie ohne Ring erneut ins Nest gelegt worden waren, wieder akzeptiert und weiter groß gezogen.

Es ist offenbar so, dass von Dompfaffen Ringe an ihren JV als Fremdkörper im Nest angesehen werden, die nicht geduldet werden können und entfernt werden müssen. Dabei entfernen sie dann den JV gleich mit. Wenn man – wie bereits besagt – die Ringe mit Ventilgummi überzieht und damit tarnt, erkennen sie die Ringe in aller Regel nicht als Fremdkörper und lassen die JV folglich auch im Nest.

 

 

Beitragsende !!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


  • Hallo,
    we are glad that our web-site can please
    and gives pleasure.
    Best regards
    Herbert Sieger

    • Hallo, wie groß müsste eigentlich eine Zuchtbox für Stieglitz oder Dompfaff sein.
      MfG

      • Sehr geehrter Herr Oevermann,
        in unseren Zuchtboxen ( Breite 100cm, Höhe 50cm und Tiefe 50cm )
        wird problemlos gebrütet und aufgezogen.
        Hat man genügend Platz zur Verfügung kann man in der Breite
        10-20cm und in der Höhe und Tiefe bis 5 -10 cm zugeben.
        In jedem Fall sollte darauf geachtet werden, dass man die Box
        bei Bedarf in der Mitte durch einen Schieber trennen kann.
        Zum Beispiel, in den ersten Tagen beim Kennenlernen des Paares
        oder während der Brut, wenn der Hahn die Henne beim Brüten zu
        sehr stören sollte und dadurch den Bruterfolg gefährdet.
        Mit freundlichen Grüßen
        Herbert Sieger

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