Stressfreie Haltung von Vögeln

Von ganz erheblicher Bedeutung für nachhaltig gesunde Vögel und deren Zucht ist u. a. eine stressfreie Haltung.

Darunter verstehen wir insbesondere einen ruhigen und behutsamen Umgang mit den Tieren.

Ein solcher Umgang wird erreicht, wenn man u. a.

die Vögel nur dann mit dem Cacher fängt, wenn es unabdingbar nötig ist;

ungewohnte laute Geräusche (Lärm, Krach, Maschinengeräusche) weitestgehend vermeidet;

sich im Zuchtraum, in den Volieren und beim Füttern, insbesondere bei einer Boxenzucht nahe vor den Zuchtboxen, nicht schreckhaft bewegt;

sich öfter auch in die Volieren begibt, damit Züchternähe für die Vögel auch dort Alltag ist;

Besucher, bevor sie zum Betrachten der Vögel näher treten, zu einem solchen Verhalten anhält und bittet, gegebenenfalls Hüte, Mützen und Sonnenbrillen abzunehmen. um die Tiere nicht unnötig zu erschrecken.

Welches Vertrauen (fast hätten wir gesagt, welches Urvertrauen) ein solches Verhalten dann auch bei Vögeln entstehen lässt, zeigen in diesem Beitrag ebenfalls wieder nach und nach eingestellte, kommentierte und unkommentierte – ganz für sich sprechende Bilder – und kleine Videos.

Bereits das Beitragsbild zeigt, dass auch damit aufgewachsene Altvögel das Vertrauen in ihren Züchter bewahren. Im Bild nimmt eine Dompfaffhenne einen zwischen den Fingerspitzen gehaltenen Sonnenblumenkern ohne Scheu entgegen.

 

Bild 16 (V.) – eingestellt

am 19.06.2018

Das Video zeigt einen jungen Dompfaff, der zum erstenmal die Innenvoliere verlassen und den Zuchtraum

erkundet hat. Dabei nahm er sich für den Weg zurück in die Voliere so viel Zeit, die sein Züchter diesmal

ausnahmsweise nicht hatte. Insoweit wurde er von seiner Sitzstange auf den Zeigefinger

aufgenommen und in die Voliere zurückgetragen.

 

 

Bild 15 – eingestellt

am 28.05.2018

Der im Beitrag “Stressfreie Haltung von Vögeln” dort im Bild 21 zusehende junge Birkenzeisig

lässt sich ohne Scheu im Futternapf im Zuchtraum herumtragen, mit der Hand aus dem Napf nehmen

und in die Box zurücksetzen.

 

Bild 14 (V.) – eingestellt

am 23.08.2017

Stressfrei in allen Lebenslagen – auch beim Baden – zu beobachten im nachfolgenden Video

Bild 13 – eingestellt

am 21.08.2017

Der jüngste (8 Tage alt) und letzte junge Dompfaff der Zuchtsaison 2017; wahrscheinlich ein gelbe Henne oder womöglich doch ein gelber Hahn? Noch ein paar Tage Geduld und diese Frage wird

durch die weitere Entwicklung des Gefieders geklärt.

 

Bild 12 – eingestellt

am 07.08. 2017

Kaum zu glauben,aber wahr!

Lieber Besuch beim Züchter zu Hause – ohne dessen Wissen und unbemerkt begibt sich der Besuch vorübergehend in den Zuchtraum – gewährt den Voliereninsassen Freiflug im Zuchtraum und erfährt dabei Zuneigung und Vertrauen von der “Birkenzeisighandaufzucht 2017”. Wie selbstverständlich hat sie sich mit auf dem “Selfie” der Besucher aufnehmen lassen.

Dies hat selbst den Züchter, dem schon einiges an ungewöhnlichen Vertrauensbekundungen von seinen Pfleglingen entgegen gebracht worden ist, doch noch für einige Momente sprachlos werden lassen.

 

 

 

 

 

Bild 11 (V.) – eingestellt

am 23.07.2017

Stressfreie Haltung in der Zuchtbox

 

Bild 10 (V.) – eingestellt

am 23.07.2017

Von Hand füttern in der Voliere und 3. Brut Birkenzeisighenne

 

Bild 9 (1V.) – eingestellt

am 15.07.2017

Videotitel: “Streicheleinheiten bei einem gerade ausgeflogenen jungen Dompfaff”

Eine – wie bereits zu Bild 1 ausgeführt – besonders wirkungsvolle vertrauensbildende Maßnahme!!!

 

Bild 8 (1V.) – eingestelllt

am 15.07.2017

Auch keine Scheu beim Futterwechsel zeigt das nachfolgende Video !!!

Derjenige, der gerade am Futternapf, bei dem Futter nachgefüllt werden soll, sitzt, bleibt auf dem Napf sitzen, lässt sich damit durch das “Durchgangstürchen” mit in die Innenvolieren tragen, parkt dann kurz auf einer Sitzstange, nimmt auf dem Napf sofort wieder Platz, nachdem dieser zwischenzeitlich neu befüllt wurde und lässt sich dann den selben Weg zurück in die Voliere tragen.

Leider wurde er bei dieser Aufnahme auf dem Weg zurück am Eingangstürchen durch einen anderen Dompfaff abgedrängt; dieser legte dann an seiner Stelle die kurze Reststrecke bis zum Aufhängen des Napfes zurück.

 

Ein ähnliches Video mit einem anderen Hauptdarsteller und ohne Störung durch einen anderen Vogel wird in Kürze im Beitrag “Sternstunden bei der Vogelbeobachtung in der Zuchtsaison 2017” eingestellt.

 

Bild 7 (3 B.) eingestellt

am 09.07.2017

 

Die Bilder zeigen zwei erstmals aus der Box in den Zuchtraum geflogene junge Dompfaffe (Bild 1 u. 2). Sie sind ihren Eltern gefolgt. Sie wurden nach einiger Zeit vorsichtig mit der Hand aufgenommen und zum Eingang der Box getragen (Bild 3 u. 4). Dort haben sie die Hand selbständig verlassen und sind in die Box zurückgegangen.

Wichtig ist, dass man bei solchen Aktionen, die nötige Zeit hat, um die JV entscheiden zu lassen, wann sie die Hand (Bild 5) verlassen wollen. Hier hat dies einer relativ zügig gemacht; der andere hat vorher auf der Hand sitzend noch etwa zwei Minuten den – gegenüber der Box – für ihn noch so großen Zuchtraum beäugt.

 

 

Bild 6 (V.) eingestellt

am 06.07.2017

Titel: Ausflug einer Dompfaffgruppe in die Voliere; ein Birkenzeisig hat sich angeschlossen;

 

Bild 5 (5 B.) – eingestellt

am 03.07.2017

Bilder (alle von heute) vom stressfreien Alltagsleben auch im Zuchtraum – sie lassen sich durch “Anklicken” auch vergrößern.

 

 

 

 

 

Bild 4 (V.) – eingestellt

am 23.06.2017

Das Video zeigt ein stressfreies Verhalten von Vögeln in der Voliere. Ein Dompfaff untersucht bzw. “bepickt” neugierig gar das Kameraobjektiv.

 

Bild 3 – eingestellt

am 22.06.2017

 

 

Auch ohne Futteranreiz fliegen sie

sich beim Züchter bietende Sitzplätze wie

Hand, Arm, Kopf oder Schulter an.

 

 

 

 

 

Bild 2- eingestellt

am 19.06.2017

Wenn die JV flügge geworden, aber noch nicht selbständig sind, wird auch ihnen bereits Freiflug im Zuchtraum gewährt.

Dabei flog heute ein JV wie selbstverständlich die aus dem Kühlschrank zum Füttern von Aufzuchtfutter genommene Box an und bediente sich daraus schon mal vorab selbst.

Er wußte schon ganz genau, dass ihm dabei keine Gefahr droht und er auch nicht mit den Händen gefangen wird.

 

 

 

Bild 1 – eingestellt am

18.06.2017

Dieses Bild zeigt die erste vertrauensbildende Maßnahme zwischen uns und unseren Vögeln.

Sobald sich bei den Nestlingen (im Bild ein bereits älteres Dompfaffkind) die Augen geöffnet haben und sich die ersten Federn zeigen, streichen wir sie mehrmals sanft mit einem Finger über den Rücken.

Beim ersten Mal und beim zweiten Mal “schrecken” sie noch deutlich und “ducken” sich tief ins Nest zurück. Dies wird weniger und bereits am 5. oder 6. Tag ist es für sie normal und sie zeigen nicht mehr den geringsten Schrecken.

Danach sollte man dies bis zum Ausfliegen mindestens alle zwei Tage 1 – 2 x wiederholen .

Diese Maßnahme verhindert auch äußerst zuverlässig, dass JV, die kurz vor dem Verlassen des Nest stehen, vorzeitig und fluchtartig das Nest verlassen, wenn sie bei der Fütterung oder anderweitig gleich auf welche Art auch immer ungewollt einmal erschreckt werden.

Passiert dies, irren sie in der Regel ungenügend flugfähig noch 2 – 4 Tage auf dem Boden der Box oder dem Boden der Voliere umher. Wenn man sie dann per Hand in der Erwartung zurücksetzt, dass sie wieder im Nest bleiben, wird man enttäuscht. Nach dem ersten ungewollten Verlassen des Nestes, verlassen sie es immer wieder vorzeitig.

 

 

 


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